Reinhold Messner
Gipfelwahn für Klicks – Messner rechnet mit Instagram-Generation ab
Der Südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner hat vor den Folgen eines neuen Trends im Alpinismus gewarnt: Immer mehr unerfahrene Wanderer und Bergsteiger zieht es dank der Strahlkraft von Influencern in die Höhe – mit oft gefährlichen Konsequenzen.
Reinhold Messner gibt Diane zum zweiten Mal das Ja-Wort
Fernab der Heimat, irgendwo in der Abendsonne Indiens, gekleidet in schlichte weiße Hemden und mit passendem Schmuck versehen, haben Reinhold Messner und seine Frau Diane das Ehegelübde erneuert. Das teilte der ehemalige Südtiroler Extrembergsteiger seinen Hunderttausenden Followern auf der sozialen Plattform Instagram mit.
Reinhold Messner: „Ich bin am Ende angelangt, das ist die Realität“
Ein Beitrag auf Instagram, den Reinhold Messner veröffentlicht hat, hat eine besorgte Reaktion in der Fangemeinde des Bergsteigers ausgelöst. Auf Nachfragen von Reportern der italienischen Nachrichtenagentur Ansa erklärte Messner, es gehe ihm gut.
Nach Gipfelstreit: Reinhold Messner bleibt nun doch Rekordhalter
Ende September ging ein Raunen durch die Welt des Alpinismus: Durch eine Neuberechnung galt Reinhold Messner (79) nicht mehr als erster Mensch, der alle 14 Achttausender der Welt bestiegen hat. Der offizielle Weltrekord wurde ihm aberkannt. Nun lenkt der Bergchronist Eberhard Jurgalski und sein Team ein: Messner werde demnach „für alle Zeiten als erster Alpinist auf allen 14 Achttausendern geführt.“
„Diese Meter-Spielchen haben mit Alpinismus nichts zu tun“
Mit Kopfschütteln reagieren Südtirols Berg-Experten auf die Streichung von Reinhold Messner aus dem Guinness-Buch der Rekorde, weil er angeblich nicht den höchsten Punkt der Annapurna erreicht habe. Die Streichung fußt, wie berichtet, auf Recherchen des deutschen Bergchronisten und Autors Eberhard Jurgalski.
Rekord aberkannt: So reagiert Reinhold Messner
Der erste Mensch, der alle 14 Achttausender ohne die Hilfe aus der Sauerstoffflasche bestiegen hat: Mit diesem Ehrentitel ist Reinhold Messner in der Geschichte des Alpinismus eingetragen. Doch dieser Rekord soll gestrichen werden. Wie reagiert der König der Achttausender?
Reinhold Messner verliert Weltrekord – „Guinnessbuch“ ändert Richtlinien
Er ist der erste Mensch, der alle 14 Achttausender-Berge bezwungen hat: Reinold Messner (79). Doch der offizielle Weltrekord soll dem Südtiroler nun aberkannt werden. Der Grund: Das „Guinnessbuch der Rekorde“ ändert ab 2024 die Richtlinien ab, was als „wahrer Gipfel“ gilt.
Làyla Messner: Das sagt Reinhold Messners älteste Tochter
Làyla Messner (42) ist Reinhold Messners älteste Tochter. Sie wuchs in Kanada bei ihrer Mutter auf. s+ hat mit ihr gesprochen – über eine schwere Erkrankung, den berühmten Vater und darüber, was sie von der kaum älteren „Stiefmutter“ Diane hält. + Von Martina Hofer
Reinhold Messner: „Koexistenz mit Wölfen und Bären nicht mehr tragbar“
„In den vergangenen Jahren haben die Tierschützer alles getan, um die Bären zu verteidigen, aber jetzt – nach der Tragödie auf dem Monte Peller – müssen sie endlich einsehen, dass Bären ebenso wie Wölfe Raubtiere sind und als solche eine Gefahr für die Bergbewohner, für Herden und für Touristen darstellen“: Extrembergsteiger Reinhold Messner sagt, die Bestände seien „unbedingt zu reduzieren“.
Schlagabtausch: Reinhold und Diane Messner bei „Willkommen Österreich“
Die Sendung des ORF „Willkommen Österreich“ macht in Österreich und darüber hinaus immer wieder von sich reden. Am gestrigen Dienstag dürften wohl auch viele Südtiroler eingeschaltet haben: Zu Gast bei den beiden Satirikern Dirk Stermann und Christoph Grissemann war nämlich das Ehepaar Messner. In gewohnter Manier der Sendung mussten sich die beiden einigen zugespitzten Fragen stellen.
Reinhold Messner: „Um 180 Grad gedreht, um es mir vor die Füße zu werfen“
„Alte weiße Männer und ihre verschobene Realität“: So ist ein offener Brief von Vertretern des Heimatpflegeverbandes und Klimaschutzes überschrieben, der gegen Extrembergsteiger Reinhold Messner gerichtet ist. Messner hatte in einem Interview, das in den „Dolomiten“ und auf STOL erschienen ist, über sein neuestes Buch „Sinnbilder“ gesprochen und darin auch Kritik an der Bewegung „Fridays for Future“ geäußert.
„Lasse mir von jungen Leuten nicht nachsagen, dass wir die Erde mutwillig zerstört haben.“
Zusammen mit seiner 35 Jahre jüngeren Frau Diane hat Bergsteigerlegende Reinhold Messner ein Buch über den Sinn des Lebens und den Verzicht geschrieben. Im Interview mit Autor Philipp Hedemann blickt Reinhold auf die größte Tragödie seines Lebens zurück, er spricht über seinen Umgang mit dem Alter, den Glauben an Gott und warum er sauer auf die junge Generation um Greta Thunberg ist. + Von Philipp Hedemann
„Es gab Menschen, die nicht akzeptieren konnten, dass wir zusammen sind.“
Gemeinsam mit seiner 35 Jahre jüngeren Frau Diane hat Bergsteigerlegende Reinhold Messner ein Buch über den Sinn des Lebens und den Verzicht geschrieben. Im Interview mit Philipp Hedemann sprechen die Messners unter anderem über das Kennenlernen, eine ungewöhnliche Frage beim ersten Treffen und über toxische Menschen, die ihnen ihr Liebesglück nicht gönnen. + Von Philipp Hedemann
Reinhold Messner holt Hochzeitsfeier nach
Mehr als ein Jahr nach ihrem Ja-Wort holten Reinhold Messner und seine Frau Diane Schumacher die Hochzeitsfeier nach, die im Vorjahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte. Am Samstag feierten rund 100 Gäste, darunter die Bergsteiger Simone Moro und Peter Habeler, auf Schloss Sigmundskron.
War Reinhold Messner gar nicht auf allen 14 Achttausendern?
Bergsteigerlegende Reinhold Messner ist jetzt richtig zornig! Denn ein Bergchronist aus Lörrach in Deutschland sägt an Messners Thron als König der Achttausender. Auch andere klingende Namen des Extremalpinismus stehen nicht im besten Licht da. + Von Christiane Oelrich, Anne-Sophie Galli und Johannes Neudecker
Wenn der Berg zum letzten Mal ruft
Es war lediglich ein alter Schuh, geborgen aus dem Eis – doch er erregte auch in Südtirol viel Aufmerksamkeit. Denn er gehörte Günther Messner, dem vor 52 Jahren verunglückten Bruder der Südtiroler Bergsteiger Legende Reinhold Messner. Darüber, was sich damals genau am Nanga Parbat in Pakistan abgespielt hat, ranken sich immer noch Gerüchte. Klar ist, es ist eine von zahlreichen Tragödien, die sich im Gebirge ereignet haben. S+ stellt einige der dramatischen Fälle vor. + Von David Hofer
Magdalena Messner über das kulturelle Erbe ihres Vaters
„Ich glaube auf mein Verständnis vom Leben hat Kunst einen enormen Einfluss, weil Kunst immer ein Zeitdokument der jeweiligen Umgebung der Künstlerin oder des Künstlers ist, aber auch der verschiedensten Kulturen. Das ist der Punkt, der mich am meisten geprägt hat als Kind,“ sagt Magdalena Messner über Zeitgenössisches und Kultur im Allgemeinen. Für Sie ist Kunst auch ein Spiegelbild der Zeit und in ihrer kuratorischen Arbeit spielt Intuition die wichtigste Rolle. Grundsätzlich zeigt sie auf ihren Museen immer Kunst, die sich auf irgendeine Weise mit dem Thema Berg auseinandersetzt.
Simon Messner: „Mein Vater wollte nicht, dass ich Bergsteiger werde“
Simon Messner ist in die Fußstapfen seines berühmten Vaters getreten und ist selbst Alpinist. Zudem dreht er auch Dokumentarfilme. Bald kommt sein Film „Traditional Alpinism – Erfahrungen sind nicht erreichbar“ heraus. Im Rahmen einer Kleinexpedition nach Pakistan umrundet Simon zusammen mit seinem Vater Reinhold und seiner Freundin Anna den 8.125 Meter hohen Nanga Parbat. Dabei geht Simon auf die ersten Besteigungsversuche und die großen Tragödien der 30iger-Jahre ein und erinnert an jene schicksalhafte Expedition von 1970 als sein Onkel Günther beim Abstieg über die Diamir-Flanke sein Leben verlor und sein Vater Reinhold nur knapp überlebte – eine Tragödie, welche die Familie bis heute begleitet.
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